Vollkeramische Festkörperbatterien

Verschiedene Forschungsinstitute und Unternehmen arbeiten unter anderem an der Entwicklung von Festkörperbatterien, darunter das PSI in Würenlingen. Dabei geht es um die Trocknung von Elektroden. Der flüssige Elektrolyt in den bisherigen Li-Ionen Akku- Applikationen ist feuergefährlich und es bestehen deshalb strikte und umständliche Transport-Vorschriften. Bei den geplanten keramischen Festkörperbatterien bestehen sowohl die Kathoden als auch der Elektrolyt aus oxidischen oder sulfidischen Materialien. Diese Batterien kommen somit nicht nur ohne flüssige Komponenten aus, sondern auch ohne Polymeranteile. Entsprechende Unternehmen erarbeiten dabei skalierbare Fertigungslösungen für die Trocknung und Sinterung von oxidischen Kompositkathoden und Festelektrolyseparatoren. Bis diese Technologie in grossen Stückzahlen geliefert werden kann, dauert es jedoch noch einige Zeit.

Accutron, Juli 2020

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